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Orgachaos!! Oder - wie beherrsche ich 300 Farben?

Orgachaos!!  Oder - wie beherrsche ich 300 Farben?

Diamond Painting - Wie hält man 300 Farben im Schach UND hat noch Spaß an der Sache?

DIE große Frage beim Diamond Painting, die ganze Fangemeinden in diverse Lager spaltet, ist die Frage der Anzahl an Farben und deren Organisation! Das führt leider dazu, daß viele Menschen  aus der Sorge, die Farben nicht im Griff halten zu können, auf wirklich schöne Bilder mit herrlichen Effekten komplett verzichten - wie schade!! Dabei ist das Ganze so einfach - mit den richtigen Hilfsmitteln :-) Gewußt wie ist alles, wie an so vielen anderen Stellen im Alltag auch.

 

Warum überhaupt so viele Farben? 

Ganz pauschal läßt sich sagen, daß eine gewisse Anzahl an Farben einem Diamond Painting Bild jede Menge Lebendigkeit verleiht. Auch relativ kleine Bilder können durchaus attraktiv ausschauen, wenn genug Farben enthalten sind. Bei vielen der am Markt erhältlichen Bildern ist das größte Problem die deutlich zu geringe Anzahl an Farben. Man kann hier recht pauschal sagen, daß die meisten aus China stammenden spottbilligen Bilder sich durch zu wenig Farben auszeichnen. Dadurch gehen reihenweise Effekte im Bild flöten, die Bilder wirken relativ "flach", das geht bis hin zu komplett fehlenden Konturen und Details!

So bin ich selber gleich zweimal mit einem Motiv auf die Nase gefallen, welches einen Mond samt seiner Korona zeigen sollte... Tja, im ersten Anlauf mit gerade mal um die 30 Farben im Bild waren Mond, Korona und sämtliche angrenzenden Lichteffekte eine große einheitliche helle Masse, Volltreffer.... Im zweiten Anlauf bei einem anderen Hersteller mit immerhin mehr als 50 Farben war irgendwo EINE Kontur zu erahnen, aber eine Korona ist etwas anderes. Dieses Bild war für mich eines der Schlüsselerlebnisse, die zur Herstellung eigener Bilder geführt haben. Ich habe das Bild dann mit 180 Farben selber erstellt - mit einer sagenhaften Korona und herrlichen Effekten.

Das zweite Schlüsselerlebnis war mein erstes farbenreiches Bild, welches ich bei einer Kollegin erworben habe - 300 Farben. Viel sogenanntes "Konfetti". Zu Beginn des Bildes war ich hilflos, völlig überfordert und hatte das Gefühl, ich sehe nichts - außer eben jenem "Konfetti", ganz viele Farben mit zwei, drei Steinchen und keinen Effekt?? Irgendwann lag das Bild mit seinem ersten fertigen Eckchen dann offen auf dem Tisch und ich war einen guten Meter entfernt, als mich das Bein eine Flügels anstrahlte! Wahnsinn, sensationell, wie schön und edel dieses geschwungene Teil mit ein wenig Abstand sich aus den vielen Farben zusammensetzte. Da war's um mich geschehen und die Idee, Bilder mit richtig vielen Farben selber herzustellen hat mich nicht mehr losgelassen.

 

Und jetzt zur Organisation der Farben - einige mögliche Systeme

Die vielen Farben kommen in einer Vielzahl kleiner Beutelchen, manchmal in wieder verschließbaren Beutelchen, in der Regel in nicht mehr verschließbaren Beutelchen. Einmal geöffnet = offen, und nun? 300 Teller, Tassen, Tupperdosen? Geht gar nicht, erklärt sich von selber. Also müssen kleine gleichmäßige Behältnisse her. Hier ein grober(!) Überblick über einige Systeme zur Verwaltung derart vieler Farben. Es geht hier NICHT um die dauerhafte Lagerung der Farben, da muss sich jeder selber seine Gedanken machen, abhängig von der Menge der Steinchen, die man lagern möchte. Es geht hier um die Organisation der Steinchen zum Legen der Bilder, derart, dass die Steinchen übersichtlich geordnet sind und vor allem gut und schnell greifbar - also in kleinen Mengen, die ab und an nachgefüllt werden. Als Systeme bieten sich an:

 

-- wiederverschließbare Zip-Beutel in einheitlicher Größe nach Farbnummern geordnet in ein oder zwei Teeboxen

-- kleine Gläschen mit Schraubdeckelchen, oft in Köfferchen geliefert

-- sogenannte Medi(zin)becher mit Deckelchen, auf Tabletts gelagert

-- kleine Klarsichtboxen auf Regalen gelagert

-- Medikamentendöschen in 4er-Riegeln, meist zu 28 Stück in 7 Riegeln im Köfferchen angeboten

 

Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, ich habe beim Dressieren der Steinchen vier der fünf Systeme probiert und einen glasklaren Favoriten - für mich unschlagbar! Alle Systeme stelle ich Ihnen im folgenden näher vor, mit ihren Vor- und Nachteilen!

 

Zip-Beutelchen in einer oder mehreren Teeboxen

Klare Sache, klappt prima! Die wiederverschließbaren Zip-Beutelchen waren das erste System, welches ich auch für mein Bild mit den 300 Farben zu Beginn genutzt habe. Bei diesem System empfiehlt es sich, zuerst eine Teebox (oder besser zwei) zu besorgen und dann ein paar Hundert Zip-Beutel, die in der Breite gut in die Fächer der Teebox passen. Man kann die Farben nach verschiedenen Kriterien ordnen, zum Beispiel alle Buchstabensymbole nach ABC oder alle Ziffernsymbole zusammen, alle Pfeil-artigen Symbole und so weiter. Oder man sortiert alle Farben nach ihren Nummern und setzt zum Beispiel alle 20 Beutelchen eine Karteikarte als Reiter dazwischen, so greift man schnell an die richtige Stelle und kann das passende Beutelchen fischen.

 

DP-Teebox

 

Vorteile 

- ein augesprochen preiswertes System

- gut zu lagern

- platzsparend auf dem Tisch, ein oder zwei Teeboxen passen überall hin

 

Nachteil

- für jede Suche muss man zuerst die Nummer des jeweiligen Symbols in der Legende nachschauen, dann den Beutel mit der Nummer ziehen

- die Beutelchen "kippen" wieder zusammen, beim Zurücklegen muss man die richtige Position wieder aufblättern oder ein leeres Schiffchen an die Stelle stecken

 

Mein Fazit - ich fand das System für den Anfang ganz nett und würde es Stand heute jederzeit zum Einstieg empfehlen. Beim Arbeiten mit mehreren Farben legt man das Beutelchen nahe zum Schiffchen. Nach einiger Zeit wurde mir die Sache irgendwann zu umständlich, die Beutelchen "zu fummelig", außerdem sprangen mir die Steinchen zu unkontrolliert aus den Beutelchen ins Schiffchen zum Verarbeiten.

 

Gläschen mit Schraubdeckeln (im Köfferchen)

Kleine Gläschen gibt es mit passenden Deckeln im 4er oder 6er Pack für kleines Geld bei den üblichen Discountern oder 1-EUR-Märkten. Fertig mit Schaumstoffeinsätzen in Köfferchen kann man sie an vielen Stellen kaufen, sie werden von Kollegen angeboten, ebenso bei Amazon oder direkt in China bei Aliexpress. So ein Köfferchen ist "irgendwie nett" - erinnert an früher, wissen Sie noch? Sind Sie auch als Kind mit einem kleinen Köfferchen voller Schätze zu Oma & Opa oder Freunden gezogen? So ein Köfferchen mit 60 Gläschen musste ich einfach haben, zu niedlich! 

Niedlich, ja - aber irre unpraktisch! Das war mein erster Eindruck, als ich mein erstes Köfferchen in der Hand hatte. Zum Glück hatte ich nur eines gekauft und nicht gleich "Nägel mit Köpfen" für meine 300-Farben-Bilder gemacht. Unpraktisch weil viel zu groß! So ein Köfferchen muss entweder aufgeklappt hingelegt werden, dann brauchen die 60 Gläschen im Köffer"chen" eine Fläche von rund 30x50cm (klingt harmlos, aber fünf oder sechs Köfferchen bei 300+ Farben???) oder so gelagert werden, daß der Deckel irgendwo anlehnen kann. Soviel Platz für jämmerliche 60 Farben, schluck!! 

Weiterer Nachteil - ich lege gerne mehrere Farben parallel und habe entsprechend drei, vier oder mehr Farben in ein paar Schiffchen um die zu bearbeitende Stelle stehen. Die Deckelchen und die Gläschen sind ZWEI Teile, und die fliegen ja ach so gerne mal durcheinander, wenn mehrere Farben in Arbeit sind. Der einzige handfeste Vorteil der Köfferchen ist das, was ihr Name schon nahelegt - Köfferchen sind reisefähig! Wer mit seinen Bildern in Arbeit öfter mal zu Freunden unterwegs ist, für den könnte ein Köfferchen mit den gerade aktuellen Farben bestückt sicherlich Sinn machen.

 

Vorteile 

- ausgesprochen niedlicher Eindruck

- staubgeschützte Lagerung

- transportfreudig, wenn man Bilder in Arbeit mitnehmen möchte

 

Nachteile

- bei vielen Farben werden die Köfferchen ein recht teurer Spaß

- enormer Platzbedarf auf dem Tisch, wenn fünf oder sechs Köfferchen offen liegen wollen

- Gefahr die Deckel mit dem Symbolen und die Gläschen zu vertauschen

- man sieht im Koffer nur die Symbole oder Nummern auf den Deckeln, nicht die Farben im Gläschen

 

Mein Fazit - so nett das Köfferchen sein mag, meines ist schon wieder aus dem Haus verschwunden und verschenkt worden, ich kann das System aufgrund der oben genannten Nachteile niemandem empfehlen, wobei für mich persönlich der enorme Platzaufwand bei vielen Farben und die nicht sichtbaren Farben der größte Nachteil sind

 

Medi(zin)becher (auf Tabletts oder in anderen Behältnissen)

Dieses System habe ich nicht getestet, es erschien mir persönlich derart unpraktisch, daß ich mir die Sache gleich gespart habe - wohin nur mit den 300 Becherchen??? Wieviele Tabletts oder Kartons oder was auch immer sollen auf dem Tisch stehen? Und was passiert, wenn solch ein Becher mit seiner relativ großen, weiten Öffnung mal umkippt?? Alles nicht meine Welt...

 

Vorteile:

-- sehr preiswert zu beschaffen, zig Medibecher mit Stülpdeckeln bekommt mal für kleines Geld

 

Nachteile:

-- erfordert bei vielen Farben enorm viel Platz auf dem Tisch, 300 Becher in Tabletts sind kaum so zu lagern, daß man sie bequem erreichen kann

-- Kippanfälligkeit der Becher, die oben weiter sind als unten

-- Vertauschungsrisiko Deckelchen / Becher beim Arbeiten mit mehreren Farben

 

Mein Fazit - ich hab's gar nicht erst probiert!

 

Und hier kommt er - mein absoluter Favorit, meine glasklare Empfehlung für wirklich JEDES Bild, ganz gleich ob mit 40, 60 oder 300 und mehr Farben:

 

Kunststoffdöschen in "TicTac-Technik" in Regalen (oder Köfferchen)

Einmal gelesen, sofort verliebt, eingekauft, noch mehr verliebt. Reicht das schon, oder soll ich mehr dazu schreiben? Als ich das erste Mal von den Döschen im Nagellackdisplay las, war das für mich sowas von einleuchtend und glasklar, daß ich innerhalb weniger Minuten zwei Regale und ein paar Hundert der klaren Döschen bestellt hatte. Als die Döschen eintrafen, war ich natürlich erst mal erschlagen und es hat ein Weilchen gedauert, bis ich mich zum Umfüllen der ersten Farben entschieden hatte.

Geliefert wurden meine ersten Döschen in Kunststoffköfferchen mit 64 Döschen. Ganz nett, aber ziemliche Fummelei, außerdem fielen die Döschen in dem wackligen Köfferchen gerne mal um, wenn ein oder zwei Döschen draußen waren. Zum Glück hatte ich die Regale ja gleich mitbestellt! 

Die Regale trafen einen Tag später ein, jesses, war das eine Fummelei, die Fächer mit den kleinen Schräubchen und Muttern an die Seitenteile zu schrauben - und ich hab's natürlich prompt "falsch" gemacht, Muttern innen, Schrauben außen - damit passen "nur" 22 Döschen in ein Fach, also wieder umgebaut, mit Muttern außen passen 23 Döschen auf eine Ebene! Wenn eine Ebene nicht komplett mit Farben gefüllt wird, empfiehlt es sich, mit ein paar leeren Döschen aufzufüllen, dann kann nichts mehr umkippen!

Und jetzt geht's "nach oben" - was die anderen Systeme (außer den Teeboxen) an Platz erfordern, holt sich das Regal nicht auf dem Tisch, sondern "nach oben", solche Regale haben bis zu sieben Ebenen. Das große Regal mit 7 Ebenen hat eine Grundfläche von gerade mal 30x30cm!!! Im Klartext heißt das, auf dieser Fläche lassen sich sensationelle 7x23 = 161 Döschen lagern!!! Zwei Regale stehen dann rechts und links von der beim Diamond Painting obligatorischen LED-Lampe. Auf eine Arbeitsfläche von bescheidenen gut 70cm Breite passen zwei Regale mit 322 Farben und die LED-Lampe! Lampe und das/die Regal(e) stehen auf der Leinwand, die ohnehin auf dem Tisch liegt.  

In den Regalebenen kann man nicht nur die Symbole sehen, man kann auf den Etagen ALLE Farben sehen, jedes einzelne Döschen ist sichtbar und kann für sich gegriffen werden, der Platz bleibt frei und das Döschen geht sicher an seinen Platz zurück, besser geht's einfach nicht! Mit Blick auf Symbol UND Farbe sind die gewünschten Steinchen ratz fatz gefunden, nach zwei, drei Tagen geht die Hand blind an die richtige Stelle. So kann man Steinchen direkt nach Symbolen wählen und muss nicht den (lästigen) Umweg über die Legende vom Symbol --> zur Nummer --> zu den Steinchen gehen - oder lernen Sie Englisch, indem Sie Deutsch zuerst in Italienisch und das dann in Englisch übersetzen - so ähnlich ist Steinchen legen nach Zahlen statt direkt nach Symbolen!

Aber klare Sache - auch dieses System hat einen Nachteil, die kleinen Döschen sind "Pfennigware" und nicht perfekt präzise, bei manchen Döschen sitzt der Deckel nicht richtig fest. Kennen Sie das noch, die gute alte Tic Tac Technik mit den winzigen leckeren Drops? Genau so sollte man solch ein Döschen in der Hand halten, einen Finger auf dem Deckelchen, mit dem Daumen die Öffnungsklappe hochschnippen und die Steinchen zum Aufpicken ins Schiffchen kippen - viele Steinchen einfach rauskippen, für ganz wenige Steinchen das Döschen antippen und wie bei den Tic Tac Originalen purzeln nur wenige Steinchen raus.

Zum Aufpicken der Steine sollte man die Schiffchen mit der schmalen Schüttspitze verwenden, die Schüttspitze paßt perfekt in die Öffnung der kleinen Döschen und die Steinchen sind schnell wieder verstaut und zur nächsten Farbe gewechselt.

 

DP-Regal

 

Vorteile:

-- bis zu 161/322 Farben sichtbar im Überblick auf geringer Fläche

-- bis zu 322 Farben in zwei Regalen aus sitzender Position sehr bequem erreichbar

-- selbst wenn ein Döschen mit offenem Kläppchen mal umkippt, passiert nicht viel

-- wenn man die Döschen im 64er Köfferchen erwirbt, kann man bei Bedarf schnell mit einer Gruppe von Farben samt Bild verreisen

 

Nachteile:

-- nicht ganz billig in der ersten Anschaffung

-- die Lagerung der Regale erfordert einen sicheren Platz

 

Mein Fazit - für langfristigen Spaß am Mini-Fliesenlegen mit vielen Farben die mit Abstand beste Variante! Übersichtlich, bequem erreichbar, sehr geringe Standfläche für ein Regal mit bis zu 161 Farben, immer noch geringe Fläche für zwei Regale mit bis zu 322 Farben. Für mich persönlich sind die Regale das einzige System, das mir längere Zeiten den Zugriff auf die Steinchen ohne Probleme ermöglicht. Das Blättern in den Teeboxen hat bei mir nach einiger Zeit zu Schmerzen in Schultern und Nacken geführt, das ist allerdings eine sehr persönliche Sache! 

Wie das so ist im "social media", von der Köfferchen-Fraktion wird man dann schonmal mit fadenscheinigen Argumenten niedergebrüllt, shit happens. Meinten doch tatsächlich einige Kofferfreunde, solch ein Regal wäre viel zu groß? Na ja, nicht jeder kann lesen oder rechnen :-) Achten Sie auf die Bilder, die in den einschlägigen "social media" Gruppen rumschwirren, schaut schon atemberaubend aus, wenn große Küchentische über und über mit Köfferchen oder Tabletts oder Kisten voller diverser Gefäße bedeckt sind! Mir persönlich erschließt sich beim besten Willen nicht, wie man manche Symbole sitzend noch erkennen will, geschweige denn die Farben bequem greifen soll...

 

Zubehör und meine Diamond Painting Manufaktur?

Ich plane kein großartiges Zubehör anzubieten, die wesentlichen Dinge kommen mit einem Bild, Schiffchen und Stifte sind ohnehin in den Packungen enthalten - aber Regale und die passenden Döschen , die werden Sie in den nächsten Wochen bei mir finden! Für Käufer meiner Bilder wird es spezielle Rabatte zu den Regalen und Döschen geben, der Anzahl der Farben in den Bildern entsprechend! Hier aktuell - wir haben permanente Beschaffungsprobleme! Bitte anfragen bei Interesse an Regalen oder Boxen.

 

Fast vergessen - die 4er Riegel, Medidöschen "winzig" mit Kläppchen

Ganz fix - liegen im Müll. Ja, ich weiß, die 4er Riegel sind spottbillig und deswegen vermutlich weit verbreitet. Dennoch, es ist schon lästig, die Farben einzufüllen, eben weil man nicht EIN Döschen in der Hand hat, sondern immer den Riegel. In ein Döschen paßt nur ein Beutel Steinchen. Bei Farben die in größerer Zahl im Bild vorkommen, muss man dauernd Steinchen nachfüllen.

Noch lästiger ist es allerdings, die Farben rauszunehmen ins Schiffchen - die restlichen drei Deckelkläppchen sollte man tunlichst gut festhalten, wenn man eines der Kläppchen öffnet und die Steine ins Schiffchen füllt... Meine 4er Riegel lagen im Müll, als es mich zum x-ten Mal erwischte und ein weiteres Kläppchen hochsprang. Wie bei allen anderen Systemen außer dem Regal kann man die Farben nicht sehen und sieht nur die Symbole oder Nummern, mit denen man die Kläppchen beschriftet.

 

Suchen Sie lieber eines von 300 Symbolen aus der Flut von 300 Miniaufklebern heraus, oder ein Symbol aus 40 Rot-Orange-Tönen oder 50 Grüntönen? Selbsterklärend, warum es SOOO hilfreich ist, die Farben sehen zu können, nicht wahr?

 

Mit der richtigen Organisation machen Bilder mit 300 und mehr Farben einfach nur Spaß! Ich bin immer wieder verblüfft, wie schnell ich in einem neuen Bild "drin" bin und mich in die Symbole und Farben reingefuchst habe, wenn das oder die Regale erst mal bestückt sind und die ersten Symbole / Farben vertraut sind! 

 

Das aktuelle Regal im Bild - Stand So, 12.01.2020?

Heute nacht um 0.10 Uhr wanderte mal wieder ein "letzter Stein" auf ein Bild, das Regal im Bild gehört zum nächsten Bild, wird gerade eingerichtet und ist noch nicht komplett. Am Mittwoch beginne ich im Rahmen eines "paint along" mit einem Bild meiner Manufaktur, die "Tropical Flowers" in eckigen Steinchen sollen innerhalb der 60 Tage des "paint along" entstehen. Im Regal fehlen noch ein paar Farben, aber heute ist ja erst Sonntag :-) 

Ein "paint along" funktioniert ähnlich wie ein "sew along" oder "crochet along", im Rahmen einer Gruppe wird in einer bestimmten Zeitspanne ein Teil des Projekts fertiggestellt - beim "paint along" wird die Folie eines Bildes in 20 Bereiche eingeteilt und von 1 bis 20 nummeriert, alle drei Tage wird dann eine neue Nummer vorgegeben, dieser Bereich ist mit Steinchen zu belegen. So entsteht in überschaubaren Schritten innerhalb von 60 Tagen das nächste Bild. Sofern die Zeit mitspielt, werde ich das Entstehen der "Tropical Flowers" in einem weiteren Eintrag schildern und lade Sie ein mir ein wenig über die Schulter zu schauen, sind Sie dabei?

 

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