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Diamond Painting in 60 Tagen - Tropical Flowers

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Diamond Painting in 60 Tagen - Tropical Flowers

Diamond Painting in 60 Tagen - Tropical Flowers

Diamond Painting "Paint along": Tropical Flowers in 60 Tagen - zuletzt aktualisiert am 21. Mai2020

Es ist soweit, die neue "Paint along" Runde in einer Facebook Gruppe hat begonnen und ich habe mein Bild "Tropical Flowers" in Arbeit. Paint along - schonmal gehört, nicht wahr? Oder so ähnlich? Crochet along, sew along? Nichts anderes als beim rundenweisen oder blockweisen Häkeln oder Nähen in einer Gruppe verbirgt sich hinter einem "Paint along". Ein Bild entsteht nach und nach in einer Gruppe, es wird in 20 Felder aufgeteilt und alle drei Tage wird eine neue Nummer vorgegeben, das jeweilige Feld möchte dann in drei Tagen gefüllt werden. In der Gruppe werden dann die Ergebnisse geteilt und man bestaunt gemeinsam die tollen Fortschritte. Mit meiner Vorliebe für eher große Bilder werde ich vermutlich beim ein oder anderen Feld ins Schleudern kommen... So sollte das fertige Bild in 60 Tagen mit dann ca. 98.000 Steinchen ausschauen, wenn alles glatt läuft:

 

Tropical_Flowers-DPM-600

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Generell zum Legen der Steinchen, wo oder wie startet man ein neues Bild?

Ganz einfach, wie man mag und wie man Lust hat! Manche Menschen legen die Steinchen ganz diszipliniert Reihe für Reihe, andere legen blöckchenweise in Reihen, von oben nach unten, von rechts nach links, wieder andere legen nach Farben oder nach reinem Lustprinzip - also nach Bereichen im Bild, auf die man gerade Lust hat. Nur auf eine dumme Idee sollte man NICHT kommen: bitte NIE die komplette Schutzfolie vom Bild nehmen und die Klebefläche weiträumig lange offen und ungeschützt liegenlassen!! Legen Sie Steinchen und beginnen Sie, wo immer Sie gerade mögen, aber bitte nur einen kleinen Bereich der Folie anschneiden und freilegen.

Das geht ganz einfach - die weiße Schutzfolie läßt sich mit Lineal und einem simplen Küchenmesserchen leicht anritzen und dann mit der flachen Klinge des Messers von der Klebefolie abheben. Auf diese Weise kann man auch mitten im Bild beginnen, wenn man Lust auf irgendein Element "mitten drin" hat. Wenn ich mitten drin beginne, lege ich den Bereich der Folie an drei Seiten frei und lassen die vierte Seite unbeschädigt, dort klappe ich die Folie nach hinten oder zur Seite. So kann der Bereich jederzeit wieder abgedeckt werden, wenn dann mal was dazwischen kommt oder man einfach keine Lust mehr hat.

So schaut dann die nackte Folie aus, mit den 20 markierten Feldern - nicht wirklich was zu sehen:

Tropical-Flowers-20-Felder

Für den Paint along habe ich mein Bild mit dem Messer in fünf Reihen quer und vier Reihen senkrecht angeritzt, so kann ich das vorgegebene Feld problemlos freilegen und die Steinchen setzen. Und am Mittwoch war's dann soweit, die erste Zahl wurde veröffentlicht:

 

15., 16. und 17. Januar 2020 - Feld 3

Auf geht's, das Feld 3 ist gefordert - oben Mitte mit jeder Menge vom schwarzen Rand! Inzwischen schreiben wir den 16. Januar, so pi mal Schanuze sitzt die Hälfte der Steinchen in Feld 3, auf meiner Leinwand schaut das im Moment so aus:

 

Tropical-Flowers-1-Feld-3

Gut zu erkennen sind im Bild neben der Leinwand mit dem Druck und den gesetzten Steinchen auch die Symbole der Farben sowie rechts im Bild ein bißchen Handwerkszeug für's Diamond Painting. Das A und O sind ein Stift zum Aufnehmen und Setzen der Steinchen sowie ein sogenanntes Schiffchen mit Rillen. In dieses Schiffchen werden ein paar Steinchen gefüllt, das Schiffchen wird angetippt oder leicht geschüttelt und die Rillen sorgen dafür, daß sich einige der Steine auf die richtige Seite legen - funkelnde Oberfläche nach oben, Unterseite nach unten, eben so, wie die Steinchen dann auch auf der Klebeschicht landen sollten. Ich habe in diesem Bild eckige Steinchen verwendet, die ich persönlich lieber mag als die runden Steinchen. Im Bild ist das Schiffchen viel zu leer, wird Zeit zum Nachfüllen!

Das erste "Ding" rechts im Bild ist dann der Stift, im Prinzip wie ein Kugelschreiber, nur ohne Kugel in der Mine. Anstelle der Kugel ist die Mine hohl, man sticht mit der Mine ganz leicht in ein spezielles Wachs, welches zu jedem Bild gehört und kann mit der dadurch erzeugten Haftwirkung ganz einfach Steinchen aufnehmen und passend zum Symbol auf das Kästchen der Leinwand setzen.

Gleich neben dem Stift lugt der Teil einer Pinzette ins Bild, ein "must have" für Steinchen, die mal nicht landen wie gewünscht, verdreht aufkommen oder vom Stift purzeln. Mit den Fingern auf die Klebefläche zu packen und das Steinchen wegnehmen zu wollen ist keine gute Idee. Zum einen kleben die Steinchen verflixt gut, zum anderen schadet man der Klebefläche mit jeder Berührung - also die kleinen Unfälle einfach mit der Pinzette aufpicken und neu setzen.

Dann kann man rechts oben im Bild noch eine simple Lupe sehen. Gerade zu Beginn eines Bildes, wenn mir die Symbole noch nicht vertraut sind, ist eine Lupe mein bester Freund, macht das Erkennen der Symbole leichter. Nach zwei, drei Tagen brauche ich die Lupe nicht mehr, dann kenne ich die Symbole und weiß "blind", wohin ich für die passenden Steinchen greifen muss. Wenn Sie sich die Symbole näher anschauen möchten, achten Sie mal auf den schwarzen Bereich links am Rand und Ecke unten links. Für die Farbe Schwarz (310) habe ich bei der Bearbeitung der Vorlage sehr bewußt als Symbol das feine weiße Quadrat gewählt - mehr dazu in den nächsten Tagen! 

Das war's für heute - bis bald! Ich gehe jetzt Steinchen dressieren, Feld 3 wartet auf mich^^ 

Am 17. Januar war das Feld komplett, hier können Sie auch gut sehen, wie nah mein Regal mit den Farben am Bild steht, immer alles schön bequem in Reichweite:

Tropical-Flowers-Feld-3-fertig

 

18., 19. und 20. Januar 2020 - Feld 13

Nach dem Feld ist vor dem Feld, weiter geht's auf dem Weg zum großen Ganzen mit Feld Nr. 13. Das Motiv des gesamten Bildes wirkt so herrlich farbig durch den tiefschwarzen Hintergrund, auf dem die Farben förmlich sprühen vor lauter Leuchtkraft. Leider gilt die Farbe Schwarz / 310 als nicht sonderlich beliebt, vor allem in großen Flächen, viele Menschen können die Steine und die Grenzen im Druck nicht gut erkennen. Bunte Flächen machen natürlich mehr Spaß und sind besser sichtbar, das brauchen wir jetzt nicht ernsthaft diskutieren - aber auch schwarze Flächen sind eine tolle Sache, wenn der Untergrund gut gemacht ist und die Qualität der Steinchen paßt! Hier kommen die Symbole auf der Leinwand ins Spiel. Dieses Bild "Tropical Flowers" enthält insgesamt gut 20.000 schwarze Steinchen und ist rund um das gesamte Motiv herum von Schwarz umgeben. 

Zur Erstellung der Druckdateien nutze ich eine Software, die mir das Austauschen einzelner Symbole für die Farben erlaubt. Das war in diesem Bild ganz besonders für die Farbe Schwarz von enormem Vorteil - Schwarz wird auf meiner Leinwand durch ein zartes weißes Kästchen dargestellt. Diese Darstellung ermöglicht, daß man die schwarzen Steine wunderbar im 90-Grad-Winkel ausrichten kann und immer gut sehen kann, wenn mal ein Steinchen nicht optimal sitzt. Sobald ein Steinchen das weiße Quadrat im Nachbarfeld irgendwie einschränkt oder gar verdeckt ist klar, daß das Steinchen nicht vernünftig sitzt --> Pinzette --> neu setzen! Die Flut an weißen Quadraten ist irre hilfreich beim Ausrichten der Steinchen.

Ich mache mir die Sache noch einfacher, indem ich die farbige Kante zuerst lege, an welche die schwarze Hintergrundfläche angrenzt. Sie erinnern sich, Folie mit Messer leicht einritzen? Das geht auch locker im Bogen der gewünschten Form entlang (am besten mit Licht von unten, dazu gleich mehr), im Bild sind schon alle Farben bis an die Folie gesetzt, jetzt wird mit Schwarz aufgefüllt:

Tropical-Flowers-2-Feld-13 

Stift und schwarze 310er Steinchen stehen bereit, sieht doch ganz einfach aus, oder? Der Druck macht's und schon verliert auch eine größere Fläche in Schwarz ihren Schrecken und jedes Steinchen findet sicher seinen Platz! Und hier noch ein Tip zum Legen größerer Flächen in einer Farbe - wer Sorge hat, dass die Steinchen aus dem Lot laufen könnten, kann "Schachbrett" legen --> gleichmäßiges Ergebnis garantiert! Im ersten Durchgang die Steinchen versetzt legen und im zweiten Durchgang die Lücken füllen:

Tropical-Flowers-2-Feld-13-Schachbrett

 

Zum Licht - Beleuchtung ist das halbe Bild :-) 

Licht kann man gar nicht genug haben zum Legen der Steinchen beim Diamond Painting - aber es muss das richtige Licht sein! Licht von oben alleine reicht nicht aus, Licht alleine von unten reicht auch nicht aus - die Kombination macht es, und am besten beides so flexibel wie möglich! 

Licht von unten liefert ein LED-Pad, ich verwende ein LED-Pad in der Größe A4. Wichtig ist, daß die Helligkeit des LED Pads variabel ist, die Dinger gibt es für sehr kleines Geld im Versandhandel, so um die 12-14 EUR bei Amazon, ab und zu auch bei den üblichen Discountern um die 12 EUR herum im Angebot. Alle LED-Pads, die ich bisher gesehen habe, funktionieren nach dem gleichen Prinzip. Der Betrieb erfolgt über einen USB Stecker, zum Einschalten gibt es eine Schaltfläche, über Druck auf diese Schaltfläche wird dann auch die Helligkeit reguliert, je nach Pad stufenlos oder in 4-5 Stufen. Die Regulierung der Helligkeit ist wichtig um in erster Linie die Augen zu schonen und in zweiter Linie auch alle Farben und Symbole gut zu erkennen. Bei Tageslicht kann die Helligkeit ruhig volle Pulle hochgedreht werden, abends bei Kunstlicht reicht meist eine der geringen Helligkeitsstufen von unten. 

Licht von oben liefert ebenfalls eine LED Lampe, am besten eine schlanke Schreibtischlampe, die gleich mit auf dem Bild steht. Oben im Bild des fertigen Feld 3 sehen Sie über dem Feld das Regal mit den Farben, gleich rechts neben dem Regel ist der Fuß meiner LED Lampe sichtbar. Ich nutze eine Lampe von TaoTronics, diese Lampen zaubert ebenfalls Amazon in zwei, drei Tagen ins Haus. Beim Licht bin ich kompromißlos, lieber zahle ich 20 EUR mehr für eine Lampe als Kompromisse beim Licht zu schlucken, die meinen Augen bzw. meinem Körper nicht gut tun! Ich nutze eine Lampe, die neben verschiedenen Lichtfarben 7 verschiedene Helligkeitsstufen bietet und vor allem extrem flexibel ist. Die Lichtfarben braucht kein Mensch, zum Lesen der Symbole ist das kaltweiße Leselicht perfekt geeignet. Aber die Helligkeitstufen sind wichtig, auch hier tagsüber gerne mehr, abends reicht meist weniger - aber Hauptsache absolut BLENDFREI! Hier ist entscheidend, dass die Lampe flexibel ist, NICHT unser Körper!! Wer sich mit Rücken, Nacken, Schultern dreht und wendet wie ein Aal, nur damit das Licht nicht blendet, der darf sich nicht wundern, wenn nach einer halben Stunde Steinchen dressieren irgendwas weh tut und sich verspannt - also immer schon mit der Lampe rumspielen. Meine Lampe hat vier Gelenke, an denen ich das Licht perfekt ausrichten kann, so dass der Arbeitsbereich absolut blendfrei zu sehen ist. 

Und jetzt? Gehe ich schwarze Steinchen dressieren :-) 

Hier noch das fertige Feld 13:

Tropical-Flowers-2-Feld-13-komplett

 

21., 22. und 23. Januar 2020 - Feld 10

Tropical-Flowers-3-Feld-10

 

24., 25. und 26. Januar 2020 - Feld 2 - hätte Feld 1 sein sollen, aber ich war offenbar leicht benebelt beim Lesen :-) 

Wer lesen kann ist klar im Vorteil! Ich habe den Beitrag in der Facebook-Gruppe gelesen und mit einem "Like" versehen, den Weg bis ans Bild hat die Zahl aber offenbar nicht überstanden! Erst gestern wurde mir bewußt, daß ich mich um ein Feld verlaufen hatte... Auch gut, dann eben Feld 2 zuerst:

Tropical-Flowers-4-Feld-2

 

27., 28. und 29. Januar 2020 - Feld 8 - zumindest theoretisch :-) 

Hier ist "Hängen im Schacht", die Fachmessen in Frankfurt am Wochenende haben mich leicht aus dem Takt gebracht, da haben mal eben zwei volle Tage gefehlt... Und nach dem falschen Feld der letzten Runde mache ich jetzt konsequent falsch weiter und lege nachträglich das Feld 1 - dann kann ich Ihnen in ein paar Tagen ein größeres zusammenhängendes Stück der Tropical Flowers zeigen!

 

08.02.2020

Das war's mit "Tropical Flowers in 60 Tagen" - nach dem langen Messe-Wochenende habe ich den Takt nicht mehr gefunden, dann wollte ein paar Hundert Seifen gelistet werden, bergeweise neue Stoffe standen im Haus und so ganz nebenbei wollten ja auch noch Ihre Bestellungen bearbeitet werden...  Die 60 Tage hake ich ab, das war im Prinzip aber schon vorher klar :-) Feld 1 ist in Arbeit und fast fertig, Bild folgt, danach schließe ich dann die Lücke "nach unten" mit Feld 5. 

 

14. Februar 2020 

Nein,ich habe mich nicht von meinen "Tropical Flowers" verabschiedet, langsam aber stetig geht es voran! Feld 1 ist inzwischen fertig geworden:

Tropical-Flowers-Feld-1-komplett

 

Damit ist die Ecke im Bild oben links fertig, das ganze Bild sieht aktuell so aus:

Tropical-Flowers-Stand-120220

Gestern abend habe ich dann mit dem Feld links außen in der zweiten Reihe begonnen, dieses und das Nachbarfeld sind meine nächsten Felder, damit schließen sich dann die ersten Lücken und ein Bereich vom Bild wird komplett entstehen! 

Mehr in den nächsten Tagen :-) 

 

...oder in ein paar vielen Tagen! 31. Mörz 2020 - Feld 5 in Arbeit 

Meine "Tropical Flowers" sind mal wieder ein Stück gewachsen, der Zug mit der "Paint Along Gruppe" ist natürlich längst abgefahren, die Gruppe ist ein ganzes Bild weiter. Aber völlig egal, die Tropical Flowers ziehe ich hier zusammen mit Ihnen durch, und wenn's durch das ganze Jahr 2020 geht :-)

So schaut das Bild im Moment aus:

Tropical-Flowers-Feld-5-inArbeit

Bitte nicht zu kritisch hinschauen, hier in der Vergrößerung sehe ich selber, daß ein paar Steinchen hochploppen - gutes Thema! Immer, wenn ein Bereich des Bildes fertig ist oder ich das Bild abdecke und die Arbeit für den Tag beende, gehe ich mit einem kleinen Teigroller über die neuen Stellen. Dadurch werden die Steinchen nochmal richtig schön fest in die Klebefolie gedrückt und haften optimal, vor allem aber werden die ein oder anderen leicht verkanteten Steinchen, die ich übersehen habe, durch den Teigroller mit einem leisen "Krachen" an ihren Platz gedrückt. Hört sich immer interessant an, wenn der Teigroller im Einsatz ist - sind doch meist ein paar Stellen mit verkanteten Steinchen, die ich übersehen habe... Alternativ zum kleinen Teigroller verwenden manche Menschen an dieser Stelle ein Nudelholz, geht natürlich auch! 

Nochmal zu etwas größeren Stellen in einer Farbe, hier schön beim schwarzen Hintergrund zwischen den blauen Gräsern zu sehen: ich taste mich an solche Stellen gerne von beiden Seiten heran. Grundsätzlich lege ich mein Bild im Prinzip von links oben nach rechts unten, weil ich hier als Rechtshänder einfach am besten sehen kann, was sich an der Spitze des Stiftes tut und ob das Steinchen gut sitzt. Wenn es sich aber anbietet, so wie im obigen Bild bei den blauen Grashalmen, lege ich auch mal farbenweise. In diesem Teil habe ich inzwischen die blauen Wedel komplett fertiggestellt und erst danach die schwarzen Flächen ausgefüllt. Wenn man immer mal wieder solch einen "Bogen" um einen Bereich herumschlägt, ein paar Felder vom fertigen Bereich entfernt neu legt und sich dann an den fertigen Bereich hin arbeitet, bleibt man auch bei richtig großen Bildern ganz sicher im Raster!  

An der rechten schwarzen Fläche sieht der linke Rand gerade richtig schick besoffen aus... Jesses, wie klar so ein Bild all das zeigt, was ich beim Legen der Steinchen nicht gleich gesehen habe!! Diese dünne Linie von Steinchen zieht sich natürlich ganz von selber gerade, wenn zum einen links der Linie der Grashalm ausgefüllt ist und zum anderen rechts die schwarze Fläche komplett ist. Aber das Beispiel zeigt klar, daß es nicht die beste Idee ist, Steinchen in Linien zu legen. Legen Sie lieber kleine Gruppen von Steinchen oder Treppen, das haut besser hin als solch dünne Linien! 

Über das Bild hinaus kann ich Ihnen verraten, daß Feld 5 inzwischen komplett fertig ist, an der umgeklappten Kante sehen Sie, daß schon ein Stückchen in das nächste Feld hereinragt. Dort, mit Feld 6, geht es in den nächsten(?) Tagen weiter und ein Bild vom fertigen Feld folgt natürlich auch noch! 

 

Und wieder ein paar richtig viele Tage später... 21. Mai 2020

Viele von Ihnen haben mitbekommen, was in den letzten Wochen im Betrieb los war - das ging bis zur Sperrung meiner kompletten Webseite, als wir vor lauter offenen Bestellungen nicht mehr weiter wußten. Über die Auswirkungen der Maskennäherei sind die Tropical Flowers erst mal komplett unter die Räder gekommen. Hier und da mal ein paar Minuten läppern sich aber auch, und nach einer größeren Aktion gestern abend, siehe da:

Diamond-Painting-Tropical-Flowers-2105-01

Einige wenige Steinchen fehlen noch, dann ist das letzte offene Feld "mitten drin im Bild" auch komplett. Für mich persönlich ist klar - einmal "Paint along" und nie mehr wieder. Ich mag es einfach nicht, solch schöne Motive im Diamond Paiting ganz tumb Ecke für Ecke zu legen. Ich nehme lieber die Folie hoch und schaue mir einen sinnvoll zusammenhängenden Bereich an, den ich dann angehe. So arbeitet es sich vor allem mit vielen Farben viel ruhiger und entspannter an einem großen Bild. Diese Ecke mache ich jetzt fertig, dann fehlt ganz oben rechts noch eine Ecke - da oben rechts aber naturgemäß eben ohnhin eine solche, also eine Ecke ist, hätte dieser Bereich sich ohnehin nicht viel anders legen lassen. In der Ecke oben werde ich mir zunächst einen schönen Übergang schaffen, dann mit Grenzen nach Bereichen mich nach unten durchwuseln - später kommt ein Bild vom Start in der Ecke oben rechts, jetzt erst mal die letzten rosa Steinchen dressieren! 

Und fast vergessen das Bild oben ist gräßlich überbelichtet, aber Sie können an der kleinen Box erkennen, wie ich die Streifen anbringe. Meine Bilder werden mit beiliegenden Listen der Symbole und Farben in der Reihenfolge der Nummern geliefert. Zur Organisation der Farben schneide ich diese Listen in ganz schmale Streifen mit dem Symbol und der Farbnummer. Diese Streifen nehme ich mit einem Streifen Tesafilm vom Tisch auf und lege sie so an die kleine Box, daß das Symbol vorne an der schmalen Kante aufliegt und die Nummer der Farbe an der Seite. Nicht vergessen - beim Legen der Steinchen mit Regal vor der Nase sind die Nummern völlig irrelevant, wir legen nach Symbolen, nicht nach Nummern! Die Nummern stehen auf der Seite der Boxen und werden nur zum gelegentlichen Nachfüllen der Farben benötigt.

So schaut die große komplette Ecke jetzt aus:

Diamond-Painting-Tropical-Flowers-2105-03

 

Und hier die Ecke oben rechts, in der es weitergehen wird:

Diamond-Painting-Tropical-Flowers-2105-02

 

An diesem Bild oben kann man gut erkennen, wie blödsinnig dieses "blockweise" Vorgehen beim Legen der Steinchen ist. Schauen Sie mal auf das offene Rechteck, die Ecke unten links. Dort geht noch ein Stückchen grünes Blatt weiter, bis das gelbe Blatt beginnt. Wäre ausgesprochen unpraktisch, diese kleine Ecke im gleichen Farbspektrum nicht gleich mitzulegen - hier das Bild mit dem offenen Stückchen der nächsten Ecke:

Diamond-Painting-Tropical-Flowers-2105-04

 

Sie sehen im Bild oben, daß das wirklich nur 20 oder 30 der Steinchen in den Blätter-Farben gewesen wären. Wie nervig, wegen den paar Feldern später die ganzen Farben für ein oder zwei Picks wieder zu brauchen. Also Ende mit Rechtecken und weiter mit Segmenten, die sich nach den Farben richten und nicht stur nach Rechtecken oder Quadraten. Ich habe im nächsten Bild eingezeichnet, was ich unter sinnvollen Segmenten verstehe, immer schon den Farbfamilien nach, so macht das Dressieren der Steinchen Spaß und geht gut von der Hand - und je nach geplanter Zeit die Segmente größer oder kleiner planen, man bekommt recht schnell ein Gefühl für die perfekte persönliche Dosis^^

So schaut der Bereich oben rechts mit markierten Segmenten aus, der Kreis betont noch mal den Bereich, der beim sturen Arbeiten nach Rechteck auf der Strecke geblieben wäre:

Diamond-Painting-Tropical-Flowers-2105-05

Und jetzt? Nutze ich den Abend und lege den schwarzen Rand rund um das Blatt weiter :-) 

 

 

 

 

 

 

 

 

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